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[ Wenn das Leben auf „Sommermittag“ steht]
Wir befinden uns offiziell im Jahr des Feuerpferdes – und allein diese Kombination klingt schon nach Intensität. Feuer. Pferd. Bewegung. Tempo. Leidenschaft. Wenn man das Ganze symbolisch betrachtet, ist das nicht einfach nur „ein neues Jahr“, sondern eher ein energetischer Startschuss, als würde jemand den Regler plötzlich auf Maximum drehen.
Aber was bedeutet das konkret? Was bringt uns dieses Jahr – im Guten wie im Herausfordernden? Und vor allem: Wie können wir diese starke Energie nutzen, ohne von ihr überrollt zu werden?
In diesem Artikel schauen wir uns an, welche Chancen und Risiken das Feuerpferd mit sich bringt – und welche einfachen, praktischen Dinge du tun kannst, um gut durch dieses Jahr zu kommen.
Das Pferd selbst gilt in vielen Traditionen bereits als Symbol für Feuerenergie. Es steht für Dynamik, Impuls, Tatkraft, Mut, Durchbruch und eine Art ungezähmte Lebenslust.
Wenn das Jahr dann zusätzlich noch unter dem Element Feuer steht, entsteht etwas wie „doppeltes Feuer“.
Und um das Gefühl greifbarer zu machen, hilft ein Bild:
Stell dir vor, das ganze Jahr wäre Sommer.
Oder noch genauer: Mittag im Hochsommer.
Oder du würdest in einem Raum leben, der vom Boden bis zur Decke rot gestrichen ist.
Das ist keine sanfte, schleichende Energie. Das ist ein Jahr, das dich auffordert, wach zu sein. Ein Jahr, das dich nicht schlafen lässt, wenn du eigentlich spürst, dass etwas in deinem Leben nicht stimmt. Ein Jahr, das sehr viel anstoßen kann – aber auch sehr viel anheizen.
Die zentrale Frage lautet also:
Wie nutzen und balancieren wir diese Kraft, statt von ihr ungestüm gelenkt zu werden?
Feuer bringt Licht. Und zwar nicht nur im wörtlichen Sinn, sondern auch symbolisch: Feuer steht für Erkenntnis, Klarheit, Wahrheit, Bewusstsein.
In einem Feuerjahr kann es passieren, dass Menschen plötzlich anfangen, sich Fragen zu stellen, die sie jahrelang verdrängt haben:
Warum bin ich eigentlich hier?
Was ist der Sinn meines Lebens?
Was ist wirklich wichtig?
Was will ich nicht mehr?
Was habe ich mir zu lange schön geredet?
Diese Fragen sind nicht immer bequem – aber sie sind unglaublich wertvoll. Denn sie können der Startpunkt für echte Veränderung sein.
Das Feuerpferd ist nicht das Jahr für „halbherzig“.
Es ist eher das Jahr für:
„Ich entscheide mich jetzt.“
„Ich stehe dazu.“
„Ich mache es endlich.“
„Ich höre auf, mich zu verstecken.“
Diese Art von Energie kann sich auf vielen Ebenen zeigen: im Beruf, in Beziehungen, in deinem Selbstbild, in deiner Lebensrichtung.
Und manchmal ist Erleuchtung nicht „ein großer spiritueller Moment“, sondern ganz schlicht:
„Ah. Ich verstehe. So geht es nicht weiter.“
Die zweite große Möglichkeit: Einheit und Balance.
Yin und Yang kommen zur Sonnenwende zusammen – und das ist ein spannendes Symbol: Die Sommersonnenwende ist der Moment maximalen Lichts. Alles ist sichtbar. Alles ist offen.
Diese Energie kann dazu führen, dass Menschen sich stärker nach Verbindung sehnen:
Gemeinschaft
Frieden
Sicherheit
Offenheit des Herzens
gegenseitige Unterstützung
Das Feuerpferd kann also nicht nur „ich, ich, ich“ sein – sondern auch ein Jahr, in dem viele spüren:
„Alleine funktioniert es nicht. Wir brauchen einander.“
Und das ist eine wunderschöne Perspektive. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen sich emotional, politisch oder gesellschaftlich auseinandergezogen fühlen.
Dieses Jahr kann uns erinnern:
Wir müssen nicht immer gewinnen.
Wir müssen nicht immer recht haben.
Wir können auch wieder lernen, zuzuhören.
Wir können wieder lernen, menschlich zu sein.
Wenn Feuer Wärme ist, dann ist das die warme Seite: Herz, Nähe, Loyalität, Zusammenhalt.
Jetzt kommt der Teil, der genauso wichtig ist – weil Feuer eben nicht nur Licht bringt, sondern auch Brand.
Die Gefahr in einem Jahr mit doppeltem Feuer ist, dass Emotionen überhitzen. Dass Menschen schneller reagieren, impulsiver werden, aggressiver kommunizieren oder Entscheidungen treffen, die nicht durchdacht sind.
Typische „Feuerpferd-Aspekte“ können sein:
Wut, die plötzlich explodiert
Hass und Vorurteile
Überreaktionen
Schnellschüsse („Ich kündige!“, „Ich trenne mich!“, „Ich breche alles ab!“)
Entscheidungen aus verletztem Stolz
emotionaler Aktionismus
dramatische Konflikte
Feuer ist schnell. Es kann in Sekunden von einer kleinen Flamme zu einem lodernden Brand werden.
Und das Problem ist: Wenn man im Feuer-Modus ist, fühlt sich alles „absolut“ an. Alles wirkt plötzlich wie:
„Jetzt oder nie“
„Alles oder nichts“
„Wenn du nicht für mich bist, bist du gegen mich“
„Ich muss sofort handeln“
Das Feuerpferd kann also nicht nur inspirieren – es kann auch ungestüm, ungebremst polarisieren.
Wir können die Prinzipien von Wasser und Erde anwenden.
Denn Wasser und Erde wirken in dieser Symbolik wie Gegengewichte, die Balance bringen. Sie bringen:
Ruhe
Erdung
Stabilität
Kontrolle
Besonnenheit
Klarheit im Kopf
Und das Beste: Du musst dafür nicht dein Leben umkrempeln oder irgendein „perfektes Ritual“ durchführen.
Es geht um sehr einfache, praktische Dinge.
1. Wasser-Prinzip: Kühlen, beruhigen, emotional klären
Trage blaue Farben.
Das klingt erst mal simpel – aber es ist ein überraschend wirkungsvoller Trick. Farben beeinflussen unsere Stimmung, unsere Selbstwahrnehmung und sogar unser Verhalten.
Wenn du dieses Jahr merkst, dass du schneller reizbar bist oder emotional hochgehst, probiere:
Blau, Navy, Hellblau, Türkis
auch Grau oder Weiß als „neutralisierende“ Farben
Das ist keine Magie – eher Psychologie plus Symbolik.
Praxis-Tipp:
Wenn du ein wichtiges Gespräch hast (Job, Beziehung, Konflikt), zieh bewusst etwas Blaues an oder hab etwas Blaues bei dir (Schal, Hemd, Notizbuch).
Das ist wie ein kleiner Reminder: kühlen statt brennen.
2. Erde-Prinzip: Raus aus dem Kopf – rein in den Körper
Der zweite Schlüssel ist "Erdung".
Gehe hinaus in die Natur, tu alles, was dich "erdet".
Und das ist tatsächlich einer der besten Gegenpole zu Feuerenergie. Feuer steigt nach oben – in den Kopf, in Gedanken, in Drama. Erde bringt dich nach unten – in den Körper, in die Realität, in die Gegenwart.
Was wirklich hilft (ohne Esoterik):
Spaziergänge im Wald oder Park (auch 20 Minuten!)
barfuß über Gras oder Sand laufen
Gartenarbeit
Wandern
Holz stapeln, aufräumen, putzen
kochen mit "echten" Zutaten, also unverarbeitetn Lebensmitteln
körperliche Routine (Fitness, Dehnen, Joggen)
Alles, was dich physisch spürbar macht, wirkt erdend.
Wenn du dich emotional aufgeladen fühlst:
Geh 15 Minuten raus und geh. Ohne Musik, ohne Podcast, ohne Gespräch.
Nur gehen. Atmen. Schauen.
Das ist oft wirksamer als jede Diskussion.
3. Ruhe-Prinzip: Meditation, Kontemplation, Yoga, Qigong
Und ja: Das sind klassische Methoden, um das Nervensystem zu regulieren. In einem Feuerjahr ist das Nervensystem schneller im „Alarm-Modus“.
Du musst dafür nicht spirituell sein.
Du musst nur verstehen:
Wenn dein Körper auf Stress programmiert ist, wirst du emotional handeln.
Und genau das ist die Gefahr des Feuerpferdes: Entscheidungen im Stress.
Praxis-Tipp:
Wenn du keine Zeit für Yoga oder Meditation hast:
Mach 3 Minuten Atemübung.
4 Sekunden einatmen
6 Sekunden ausatmen
10 Wiederholungen
Das reicht oft schon, um aus "dem inneren Brandherd" rauszukommen.
4. Die goldene Regel für 2026:
Erst denken. Dann sprechen. Dann handeln.
Das wirkt fast wie ein Mantra:
Es ist gut, immer zuerst nachzudenken, dann zu sprechen und dann zu handeln.
Wenn du dir nur eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese.
Feuerenergie will sofort sprechen. Sofort handeln. Sofort reagieren.
Aber die beste Art, Feuer zu nutzen, ist:
erst Klarheit
dann Kommunikation
dann Handlung
Praxis-Tipp (sehr konkret):
Wenn dich etwas triggert – beruflich oder privat – sag dir innerlich:
„Ich antworte später.“
Und dann:
trink ein Glas Wasser
geh kurz raus
schreib deine Gedanken auf
warte 30 Minuten
Du wirst überrascht sein, wie viele Konflikte sich dadurch entschärfen.
Ein Feuerjahr ist nicht automatisch „gut“ oder „schlecht“. Es ist wie ein Verstärker. Es macht Dinge lauter, sichtbarer, deutlicher.
Das heißt:
Wenn du in deinem Leben Klarheit brauchst → kann dieses Jahr sie bringen.
Wenn du Veränderung willst → kann dieses Jahr dir Mut geben.
Wenn du dich versteckt hast → kann dieses Jahr dich ins Licht ziehen.
Wenn du aber impulsiv bist → kann dieses Jahr dich herausfordern.
Die Energie ist da.
Die Frage ist nur, wie du sie führst.
Das Jahr des Feuerpferdes ist wie ein großes Lagerfeuer:
Es kann wärmen.
Es kann verbinden.
Es kann Licht bringen.
Es kann inspirieren.
Aber:
Es kann auch verbrennen.
Es kann Konflikte eskalieren.
Es kann Emotionen hochjagen.
Es kann Entscheidungen beschleunigen, die du später bereust.
Die gute Nachricht ist: Du bist dem nicht ausgeliefert.
Mit Wasser und Erde – also mit Ruhe, Erdung, Natur, bewusster Kommunikation und innerer Stabilität – kannst du dieses Jahr nicht nur überstehen, sondern wirklich nutzen.
Und vielleicht ist genau das die Essenz:
Feuer ist nicht das Problem.
Unbewusstes Feuer ist das Problem.
Wenn du das Feuer bewusst lenkst und balancierst, kann es eines der kraftvollsten Jahre werden, die du je erlebt hast.
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für dieses aufregende Jahr.